Was haben GRÜNE und SPD vereinbart?
Die für den Bildungsverbund wichtigen Einrichtungen Mensa, Bibliothek und Gemeinschaftsräume, werden in einem Gebäude untergebracht. Dieses wird unmittelbar angrenzend an die Freizeitanlage Klingelpütz an der Vogteistraße errichtet. Der Bereich Vogteistraße/Gereonswall, der historisch nicht zum eigentlichen Gefängnisbereich gehörte, ist durch eine „Betonlandschaft“ zum Teil versiegelt und in einem unwirtlichen und verrottenden Zustand. Dieser Missstand soll durch Entsiegelung und Schaffung einer neuen Grünfläche behoben werden. Dadurch gewinnt der gesamte Klingelpützpark an Qualität.
Alle sonstigen Bauten für die Bildungslandschaft müssen auf den vorhandenen Schulgrundstücken realisiert werden, was durch eine bessere Grundstücksausnutzung möglich ist. Für die Gebäude und Gestaltung des Bereichs an der Vogteistraße, wird ein städtebauliches Planungs- und Wettbewerbsverfahren durchgeführt, für das die qualitativen und quantitativen Anforderungen im Detail noch festgelegt werden.
Fazit: Konstruktive Politik besteht darin, tragfähige Kompromisse zu finden, bei denen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern, welche zuweilen Zielkonflikte auslösen, sinnvoll und akzeptabel realisiert werden. Dies ist den GRÜNEN mit der Vereinbarung im Rahmen des rot-grünen Koalitionsvertrags für die Ratsperiode 2009 – 2014 gelungen.
Haltlose Polemiken – Nein Danke!
Die GRÜNEN haben übrigens diese Konfliktlösung mit den Vertretern der Bürgerinitiative frühzeitig besprochen. Daher sind die aktuellen Vorwürfe, die nun von einigen Vertretern aus der Bürgerinitiative Klingelpütz öffentlich geäußert werden, unsachlich und zum Teil nur noch polemisch.
Vorwurf „Geldverschwendung“
Die städtische Haushaltslage ist dramatisch. Aber die GRÜNEN halten trotz allem Investitionen in Schule und Bildung für vorrangig. Hier soll möglichst nicht gespart werden. Das haben sie im Wahlkampf deutlich gemacht und auch dafür sind sie gewählt worden.
Vorwurf „Falsches Bildungsprojekt“
In einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative vom 5.2.10 wird behauptet, die Politik habe sich in „ein Bildungsprojekt verrannt“. Im Gegenteil ist unser Bildungssystem erheblich reformbedürftig. Wir brauchen integrierte Ganztagsschulen und mehr Bildungsqualität. Offenbar ist dies einigen BI-Vertretern nicht wichtig. Sie benutzen das Thema Klingelpütz nur, um eine rückwärts gewandte Schulpolitik zu verteidigen. Dann sollen sie dazu ehrlich stehen!
Vorwurf „Klüngel“
Die erzielte Vereinbarung als Klüngel zu diffamieren und polemisch zu Konflikten wie „Rheinufertunnel“ oder „Hafenausbau Godorf“ in Beziehung zu setzen, ist völlig unsachlich, wirr und haltlos. Die getroffene Vereinbarung ist transparent und öffentlich und so wird auch der weitere Prozess sein. Das ist für GRÜNE so selbstverständlich wie ihr Widerstand gegen den Hafenausbau in Godorf.
Die GRÜNEN hoffen und appellieren an alle Beteiligten, dass alle Vertreter der Bürgerinitiative zu einer sachlichen und konstruktiven Diskussion zurückfinden.

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